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Die tesla ist eine siebensaitige Headlessgitarre mit tiefer H-Saite. Die Saiten werden hinter dem Sattel geklemmt und mit der Stimmmechanik am Korpus gestimmt. Es werden keine Double-Ballends benötigt. Der Abstand der Saiten am Steg beträgt wie bei der Strat 10,5 mm. Der Hals ist am Sattel 48 mm breit. Die tesla hat eine Mensur von 650 mm.

Der Hals besteht aus Vogelaugenahorn. Er geht bereit am 8. Bund in den Korpus über. Durch die kurze freie Halslänge wird der Ton extrem fett und druckvoll in den Bässen. Auf der Rückseite des Korpus ist für den Daumen der linken Hand eine Vertiefung bis zum 19. Bund ausgefräst. Damit lässt sich die tesla sehr komfortabel bespielen.

Die tesla ist mit zwei handgewickelten Pickups bestückt: In Stegposition ein Humbucker mit kräftigen Mitten und harmonischen Obertönen, in Halsposition ein geteilter Singlecoil, der ebenfalls brummfrei ist. Er hat in den Obertönen die deutliche Klarheit für die typischen Hendrix-Sounds.

Zwischen den Pickups sind drei Tastfächen angebracht, die die Basis-Sonds ansteuern: Der rechte Taster bedient das Feedback, der mittlere unterbricht das Signal und der linke verursacht Netzbrummen. Siehe auch: Konzept

Die Gitarre ist auch in einer sechssaitigen Version erhältlich.

Die Gitarre ist auf der Vorderseite nachleuchtend lackiert. Die Farbe nimmt die Energie des Bühnenlichts auf und gibt sie bei Dunkelheit in einem grünlichen Licht wieder. Selbstverständlich ist die Farbe nicht radioaktiv.

Licht aus?






Die tesla wird mit Tasche geliefert, die in Handarbeit angefertigt wird. Sie besteht aus Nubukleder, ist stark gepolstert und hat eine große Außentasche.










Erinnern Sie sich an Ihre erste Telecaster? In den frühen Tagen des Gitarrenbau hatte man nicht nur mit den Gitarren zu kämpfen, sondern auch mit allerhand ungewünschten Nebengeräuschen, die die Instrumente damals produzierten. So z.B. das Feedback der Pickups, als diese noch nicht unter Wachs vergossen wurden. Oder ein lautes Netzbrummen, weil irgendeine Lötstelle lose war. Manchmal konnte es auch passieren, dass der Gitarrenton unterbrochen wurde, wenn man irgendeinen Regler berührte.

All diese Effekte sind mittlerweile durch die technische Verbesserung der Gitarren verschwunden, aber sie sind mit der Musikgeschichte zu Archetypen des Gitarrensonds geworden. Sie sind vergleichbar mit Geräuschen, wie z.B. das Knistern von Schallplatten, das Scratchen von Platten oder das Überspringen von CDs, die ebenfalls zu Archetypen in der Musik wurden und heute häufig zitiert werden.

Mit der tesla habe ich eine Gitarre entworfen, die neben modernen Gitarrensounds auch all diese Urgeräusche abrufbar macht. Dazu sind über den gesamten Korpus Kontakte und Tastflächen verteilt, die jeweils einen dieser Sounds durch Berührung ansteuern.




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