nicht mehr in
Produktion seit 2002 Der Hals
besteht aus Vogelaugenahorn. Er wird mit einer 650mm-Mensur
gefertigt. Im Hals befindet sich ein Einstellstab, der mit
seinem geringen Durchmesser von 3mm die
Resonanzverhältnisse des Holzes kaum beeinflußt.
Die Bünde sind schmal und hoch. Durch
Verwendung von LSR-Mechaniken ist die Kopfplatte sehr
kompakt gestaltet. Sie kommt daher dem obertonreichen
Klangideal eines Headless-Halses sehr nahe. In Funktion und
Stimmstabilität sind diese Mechaniken wohl das Beste,
was man momentan bekommen kann. Hals und
Korpus sind mit einem Aluminiumsockel durch eine
Verschraubung verbunden, um die Schwingungen zwischen den
beiden Komponenten zu entkoppeln. Deadspots werden so
vermieden, zudem spricht die Gitarre dadurch leichter an und
der Ton wird differenzierter. Die Pickups
werden über einen 5-Weg-Schalter im Presetmodus
angesteuert. Durch einen Bypass-Druckschalter kann man
jederzeit den Stegpickup anwählen. So stehen insgesamt
sechs Tonabnehmerkombinationen zur
Verfügung. Die
Fade-In-Reglerknöpfe ermöglichen sehr exaktes
Einblenden von Volume und Tone. Das Volumepoti ist mit einer
RC-Schaltung gegen Höhenverlust beim Herunterregeln
ausgestattet. Eingebaut
ist ein Vibrato von Wilkinson. In Kombination mit dem
Federschlitten von Schaller, den LSR-Mechaniken und dem
LSR-Rollensattel arbeitet es völlig
verstimmungsfrei. Der Body
besteht aus einem Holzkern aus Birnbaum, der mit
Epoxidschaum und darüber mit Carbonfaser, Glasfaser und
Baumwollfaser umschlossen ist. Der Holzkern nimmt die
Saitenkräfte auf und erzeugt so die
Grundresonanz. Die Pickups
sind spezielle Singlecoils, die absolut brummfrei sind.
Durch die Konfiguration der Schlitze in der Metallplatte
sind die Pickups in ihrem Obertonverhalten abgestimmt. Der
Stegtonabnehmer hat eine kräftigere Abstimmung als die
beiden anderen Pickups erhalten. Somit lassen sich im
Bypass-Modus singende Leadsounds erzeugen. Alle Tonabnehmer
sind in Ihrer Position zwischen Vibrato und Halsende sowie
in ihrer Höhe zu den Saiten beliebig verstellbar.
Selbstverständlich sind alle Pickups
handgewickelt.
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Coco wird mit Tasche geliefert, die in Handarbeit
angefertigt wird. Sie besteht aus Nubukleder, ist stark
gepolstert und hat eine große Außentasche.

Die
Verwendung von Kohlefasern und modernen Verbundharzen im
akustischen Bereich war Ausgangsbasis für die coco
guitar. Dabei zeigte sich, daß Materialien wie z. B.
Epoxidschaum über außerordentliche akustische
Eigenschaften verfügen. Der Eigenklang dieses
Schaumwerkstoffes ist sehr perkussiv und knochig,
ähnlich einer harten Fichte. Durch Beimischen von
speziellen Füllstoffen und bei Erreichen einer
bestimmten Dichte erhält man ein Klangverhalten, das
die meisten Holzarten übertrifft. Entstanden
ist schießlich ein Instrument, dessen Korpus nur noch
einen Holzkern hat. Dieser Kern ist umschlossen mit
Epoxidschaum. Die äußerste Schicht besteht aus
verschiedenen Faserwerkstoffen wie Carbonfaser, Glasfaser
und Baumwollfaser mit Epoxy. Der Holzkern nimmt dabei die
Saitenkräfte auf und bildet so die Grundresonanz. Die
geringe Masse des Epoxidschaumes ermöglicht eine sehr
gute Abstrahlung des Klanges und einen deutlich perkussiven
Anschlag. Obertöne sprechen sehr schnell an. Das
Produktionsverfahren läßt im Gegesatz zum
Holzbrett eine vollkommen dreidimensionale Formgebung zu, so
daß der Korpus der coco so stark konturiert ist,
daß er sich dem Körper des Spielers
anschmiegt.
©
teuffel Weissenhorner Strasse
13 89233
Neu-Ulm Germany mail@teuffel.com
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Leo Fenders Telecaster war 1948 sicher das
Revolutionärste, was damals unter dem Gedanken der
industriellen Produzierbarkeit und beim damaligen Stand der
Technik denkbar war: Ein Brett mit Hals und Saiten dran.
Mittlerweile liefert uns die Industrie Werkstoffe, die
technisch höchst interessant sind, deren mögliche
Anwendungen aber bislang nur minimal umgesetzt werden.